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Schmezen in der Hüfte


Gerhard
2011-09-11 15:37:27 / kommentieren
Hallo
ich habe seit mehr als einem Jahr Problemem mit der Hüfte. Der Arzt behandelt mich seit einem Jahr wegen Schleicmbeutelentzündung, aber leider erfolglos. dabei habe ich eigentlich nur Probleme die beine zu spreizen (z.B. zum Aufsteigen aufs Fahrrad oder beim Brustschwimmen. Wer kennt das ? Wer weiss Rat ?

Gerhard

Little Joana
2012-09-20 15:20:19 / kommentieren
Hallo,

Deine Frage ist schon 1 Jahr alt - hoffentlich geht's Dir besser...

Falls nicht:

Es müssten Röntgenaufnahmen gemacht werden: Beckenübersicht und vllt eine Rippstein-Aufnahme. Mit diesen beiden RÖ dürfte man schon sehr viel beurteilen können:

1.
Den CE Winkel bzgl. einer möglichen Hüftdysplasie

2.
CCD Winkel bzgl. einer Coxa vara oder valga

3.
Die Breite des Gelenkspalts

4.
Sklerosierungen - Kalzifizierungen an Pfanne oder Kopf (Knochen hell erleuchtet am Pfannenrand...), oder Zysten (alles Verschleißzeichen)

5.
Impingements: knöcherne Randbauten, Osteophyten: genannt: Pincer- und Cam-Impingement

Die meisten Ärzte erklären einem die RÖ nicht bzw. sie sind vllt. wirklich fachl. inkompetent und/oder blind.
Es kann sehr lange dauern, 10 Konsultationen erfordern, bis man einen geeigneten Facharzt findet.
Man kann dies abkürzen, indem man sich die RÖ auf CD besorgt und zu Stichworten im Netz googelt - auf Google Bilder gibt's ja auch RÖ Aufnahmen zu sehen und sich selber mit der Hüfte beschäftigt.

Viele leichte Hüftdysplasien werden nicht erkannt u./oder fälschlich für unerheblich gehalten. Patienten sind regelmäßig überrascht, wenn Ihnen vom Facharzt dann plötzlich eine TEP, eine Prothese angeraten wird... Dabei hätte man das früher - zB durch eine Umstellung im Becken oder Schenkelhals - vllt verhindern können...
Letztlich sollte man bei länger anhaltenden Hüftschmerzen dringendst e. Hüftsprechstunde einer Klinik aufsuchen. Die niedergelassenen Fachärzte helfen idR nicht.
Meist hilft auch nur ein operativer Eingriff - den niedergel. ja in aller Regel nicht selber durchführen...

Aber Vorsicht: Die Kliniken haben Schwerpunkte. Und ist eine TEP - also eine Prothese der Schwerpunkt, wird man keine UmstellungsOP erhalten...

Durch UmstellungsOP's geht es vielen Patienten rasch besser - auch bei nur leichten Dysplasien. Solange noch ein Gelenkspalt zu sehen ist, macht eine Umstellung noch Sinn. Auch im mittleren Erwachsenenalter.
Das größte Problem wird sein, eine spezialisierte Klinik zu finden... Es gibt nur sehr wenige. Aber sowieso jew. eine in: HH, München und Berlin...

Impingements kann man gut arthroskopisch entfernen. Dieser Eingriff ist an der Hüfte jedoch schwierig u. sollte nur von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden.
Im Rahmen einer Arthroskopie kann man auch Reparaturen vornehmen, Knorpel glätten, das Labrum "flicken".

Ohne Eingriff wird man den Knorpel und das Labrum nur mit einem Arthro-MRT beurteilen können. Dieses zeigt Labrum-Läsionen zu ca. 90%, ein normales MRT nur zu ca. 65%.

Eine RÖ gibt nur indirekt Hinweise auf Knorpeldefekte: Durch den verengten Gelenkspalt.

Susanne
2013-07-14 16:57:17 / kommentieren
Hallo,
Ich habe diese Anbauten am Hüftkopf und Becken und Muskelkrämpfe und Schmerzen. Welche Klinik ist in München auf diese Beschwerden spezialisiert? Ich wurde gern jemand zu Rate ziehen, ehe ich mir eine TEP machün lasse. Auch sind noch Gelenkspalt und etwas Knorpel vorhanden.
Ich wurde mich über eine Antwort freuen,
Danke,Susanne.



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